Prof. Perka, Chef der Orthopädischen und Unfallchirurgischen Abteilung an der Charité in Berlin veranstaltete mit der Fa. Smith and Nephew und deren Ausbildungsakademie CLEOS einen Operationskurs zur „wenig traumatisierenden Implantation von künstlichen Hüftgelenken“.
Auch hier wurde wiederum die „Philosophie“ von Dr. Kaisser bestätigt, dass das wenig traumatisierende Operieren entscheidend ist – die Größe des Hautschnitts jedoch nur eine relative Bedeutung hat. Implantate müssen so eingebracht werden, dass dies – bei optimaler Schonung der Weichteile – ohne erhebliche Zusatzrisiken möglich ist:
„Wir wollen sehen, was wir tun; wir wollen wenig Weichteile traumatisieren und trotzdem die Implantate ohne große Kraft optimal platzieren; wir wollen keine zusätzlichen Risiken in Form von Blutungen, Knochenverletzungen oder Fehlpositionierungen der Implantate oder eine unnötige Beinlängendiskrepanz riskieren.“
Das Berliner Symposium verlief hoch konzentriert im Rahmen einer kleinen Gruppe erfahrener Orthopäden und Unfallchirurgen. Das zweitägige Symposium wurde getragen von theoretischen Vorträgen, praktischen Übungen im Präpariersaal und insbesondere zahlreichen Eingriffen in den OP-Sälen der Charité Berlin. |