Die Neueröffnung des Münchener Brandhorst-Museums mit der dort präsentierten Privatsammlung des Ehepaars Udo und Anette Brandhorst war für Dr. Kaisser, der starke Verbindungen zur Kunst-, Theater-, Musik- und Ballettszene pflegt, Anlass, ärztliche Kolleginnen und Kollegen zu zwei Fortbildungsveranstaltungen einzuladen. Zuerst wurde die Architektur des neuen wunderschönen, hellen und lichtdurchfluteten Museums präsentiert – ein Bau des Berliner Architekturbüros Sauerbruch und Hutton. Bestechend an dem Museum ist seine Ästhetik, seine Anpassung an die Umgebung des Münchner Museums Areals, obgleich der dem Museum zur Verfügung gestellte Baugrund sehr begrenzt ist. Hervorstechend ist, dass das Museum primär der „auszustellenden Kunst“ dient, und sich selbst und seine Architektur nicht in den Vordergrund stellt.
Im Anschluss an die Museumsführung wurden bei beiden Veranstaltungen Vorträge unter dem Titel präsentiert „Überlegungen zur wenig invasiven Therapie in der Orthopädie“ und „Die moderne Schulter- und Kreuzbandchirurgie“.
Es wurde hierbei ein Weg durch die moderne wenig traumatisierende orthopädische Chirurgie präsentiert: mit schneller Rehabilitation und Wiedereingliederung in ein normales Leben ermöglicht dem Sportler, relativ rasch wieder die alte körperliche Kondition zu erreichen.
Die wenig traumatisierenden schonenden Eingriffe ermöglichen aber auch älteren und alten Patienten, sich Operationen zu unterziehen, die ihnen im hohen Lebensalter viel Lebensqualität und Aktivität zurückgeben: ein wichtiger Punkt für ein menschenwürdiges Älterwerden – insbesondere im Rahmen einer gesellschaftlichen Entwicklung, in der die familiäre Versorgung des älteren Patienten nicht mehr gewährleistet ist. Anhand zahlreicher Operationen, die durch die Praxis Dr. Kaisser durchgeführt werden, konnte diese Entwicklung dargelegt werden: künstliche Gelenke, Kyphoplastien bei Wirbelkörperbrüchen, klein-invasive Operationen bei Bandscheibenvorfällen und Spinalstenosen, Wiederherstellung der Kreuzbänder, diverse Schulter- und Vorfußoperationen, Meniskus- und Knorpeloperationen und die alltäglichen Brüche, wie sie in jeder orthopädischen und unfallchirurgischen Abteilung auftreten.
Die Serie solcher Fortbildungsveranstaltungen soll in Zukunft fortgesetzt werden. |