Orthopädische Praxisgemeinschaft
Dr. med. Peter J. Kaisser
Dr. med. Christian Schellinger
Fachärzte für Orthopädie
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Kooperationspartner www.dc-eins.de  „Zahnärzte im Maximiliansforum“
Zahnärzte im Maximiliansforum

Diagnose: Kraniomandibuläre Dysfunktion und ihre Auswirkungen auf die Wirbelsäule.

Berufsberatung für Schüler in München durch Rotary
Rotary München Berufsberatung

 

 


leopold medical center
Leopoldsraße 157 - 159
80804 München

Tel. Dr. Kaisser
089 322 99 19-0

Tel. Dr. Schellinger
089 36 47 25

Öffnungszeiten:
Mo – Do 8:00 bis 18:00
Fr 8:00 bis 15:00 Uhr

Fortbildung und Kongress am 17.04.2010 in München

 

Dr. Kaisser besuchte den Kongress der Isar-Kliniken am 17.04.2010.

Verschiedene moderne Diagnose- und Therapieverfahren wurden dort vorgestellt. Insbesondere von Interesse war der von Prof. Dr. Neubauer, ehem.Prof. der Bundeswehrhochschule Neubiberg, jetzt Direktor des Instituts für Gesundheitsökonomie gehaltene Vortrag, über sozio-ökonomische Entwicklungen in dem modernen Gesundheitssystem. Hier wurde auf die logische Diskrepanz zwischen Ausgaben und Einnahmen des Gesundheitswesens verwiesen: die demographische Entwicklung führt dazu, dass die Bevölkerung immer älter wird – und gleichzeitig gibt es eine Nettoabwanderung und einen Geburtenrückgang, so dass die Anzahl der Einzahler in das Gesundheitssystem abnimmt, die Anzahl der Verbraucher jedoch zunimmt. (Nicht zuletzt auf Grund der schlechten wirtschaftlichen Bedingungen im deutschen Gesundheitssystem wandern zusätzlich noch viele Ärzte und ihre Familien ins Ausland ab!

Auch wird von Prof. Neubauer dargelegt, dass die „Kopfpauschale“, wie sie im Augenblick erneut diskutiert wird, nicht so unsozial und ungerecht ist, wie sich dies in der öffentlichen, undifferenzierten Diskussion immer wieder darstellt. Da die Kopfpauschale nur einen unwesentlichen Anteil der gesamten Gesundheitskosten abdeckt, der Rest jedoch von den Steuerzahlern erbracht werden muss, sind an der Finanzierung des allgemeinen Krankenkassensystems sowohl die Privatpatienten (als natürliche Steuerzahler!) wie auch die reiche Bevölkerung (überproportional hohe Steuerlast) mit einem sehr wesentlichen Solidaritätsausgleich beteiligt, wie er in dem augenblicklichen System nicht vorhanden ist: eine sehr interessante Betrachtungsweise, die für die weiteren emotionslosen Diskussionen über die Fortentwicklung unseres Gesundheitssystems sicherlich beachtet werden muss.